| Yves Salzmann's Double |
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Yves Salzmann doppelt zwei Wochen nach Iron Man Wales im Halb- Ironman Aix en Provençe nach.
Persönlicher Bericht von Yves:
Beim Schwimmen habe ich mich vom ersten Zug an sehr wohl gefühlt und auch die teilweise wirklich krassen „Schlägereien" (Massenstart von über 1000 Leuten in einem sehr kleinen, engen See) haben mich nicht aus dem Konzept gebracht. Klar ist aber auch, dass die Strecke definitiv zu kurz gewesen sein muss, den 26 Minuten schwimme ich auch mit Flossen nicht... Trotzdem, hatte subjektiv das Gefühl „zügig" unterwegs zu sein und habe mich wie erwähnt gut gefühlt.
Nach einer langen Wechselzone ging es dann aufs Velo und dort hat mich dann Wales relativ schnell ziemlich brutal auf den Boden der Tatsachen zurück geholt... Meine Beine haben ohne zu übertreiben vom ersten Meter weg richtig weh getan und das war dann mehr oder weniger die ganzen 90 Kilometer so. Die Velostrecke war sehr anspruchsvoll (irgendwie ziehe ich das an in diesem Jahr...), d.h. knapp 1‘300 Höhenmeter verteilt auf ca. 5-7 „Bergwertungen" mit Anstiegen von bis zu 20%, teilweise „Harakiri-ähnlichen" Abfahrten und viele, viele nette Schlaglöcher. Weiss nun auch, warum so viele Athleten mit normalen Strassenrädern am Start waren... Wales hat mich in dem Sinne eingeholt, dass meine Beine wie „plombiert" waren, d.h. in den Anstiegen konnte ich ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen geben, die Beine haben mir so weh getan und haben gebrannt ohne Ende... In den Anstiegen wurde ich ausnahmslos nur überholt und habe dann meine „Taktik" so angepasst, dass ich mich davon nicht verrückt machen liess, es jeweils wirklich gemütlich anging, dann aber in den Flächen und vor allem in den Abfahrten den „Killer" ausgepackt habe und teilweise selber ab mir erschrocken bin, wie ich da runtergedonnert bin... Diese Rechnung ist rückwirkend gesehen aufgegangen, d.h. bin als 35. meiner Age-Group aus dem Wasser gekommen und diesen Platz hatte ich nach dem Velofahren noch immer.
Habe mich dann auf einen flachen Halbmarathon gefreut, denn der Streckenbeschrieb und die Informationen haben nichts anderes verraten. Tja, zu früh gefreut, irgendwie existiert das Wort „flach" in dieser Saison nicht für mich. Es war ein stetiges rauf und runter, an gewissen Stellen kamen noch „cross-ähnliche" Zustände (Wander-/Wiesenwege) dazu... Auf jeden Fall habe ich mich vom ersten Meter weg wohl gefühlt und es wurde immer besser, so dass ich dann in der letzten von drei Runden nochmals etwas zulegen konnte. Fakt ist aber auch hier, dass gemäss meiner Garmin nur 20 Kilometer gelaufen wurden.
Alles in allem bin ich happy, war ein lässiges Erlebnis mit einem positiven „Saisonschluss" spannenden Erkenntnissen. Mit meinem 25. Platz innerhalb der Altersklasse 35-39 darf ich auch zufrieden sein, vor allem unter Berücksichtigung der Vorbelastung vom Ironman Wales.
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