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Zweifacher Triumph für Team Grab |
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An der Radquer Schweizermeisterschaft in Beromünster wurden Dominic Grab bei den Junioren und Joël Grab in der Kategorie U17/Anfänger Schweizer Meister. Der regnerische und kalte Januarsonntag vom 8. Januar 2012 wird für die Gebrüder Grab in bester Erinnerung bleiben, gewannen doch beide in ihren Kategorien ihren ersten Schweizer Meistertitel im Radquer.
Hier der Bericht von Dominic Grab
Radquer Schweizermeisterschaft Beromünster, 08.01.2012
Unglaublich! Selbst jetzt kann ich es noch nicht richtig glauben, was an diesem Sonntag gelaufen ist. Doch zurück zum Anfang.
Nach dem zweiten Platz in Bussnang wusste ich, dass meine Form stimmt und alles möglich ist. In Beromüster war das Wetter so, wie es sich für ein richtiges Quer gehört. Kalt, nass und schön dreckig. Für mich ein Lieblingswetter, um Rennen zu fahren. So war ich noch zusätzlich motiviert
Am Start kam ich als erster weg und setzte mich gleich mit Andri Frischknecht und Dominic Zumstein ab. Die ersten 1 ½ Runden verliefen ohne Probleme, bis ich in der Abfahrt zu weit nach aussen getragen wurde und am Absperrband hängen blieb. Ich verlor 8 Sekunden auf meine Konkurrenten, konnte diese jedoch nach einer Runde wieder wett machen. Als ich aufgeschlossen hatte, zog ich gleich das Tempo an. So musste eine Runde später auch Dominic Zumstein abreissen lassen. An der Spitze war es ein Kampf um jeden Meter Vorsprung, darum wechselte die Führung immer wieder. Als es auf die letzte Runde ging forcierte ich das Tempo. In der ersten Wiesenpassage kam aber schon ein Konter von Andri Frischknecht. Im letzten längeren Aufstieg nutzte ich die letzte Chance für eine Attacke. Zu meinem Erstaunen konnte ich mich um ein paar Meter absetzen, diese konnte ich noch ein bisschen ausbauen und nach der Abfahrt wusste ich, dass mir der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Einfach unfassbar. Im ersten Jahr in der Juniorenkategorie konnte ich schon den Schweizermeistertitel gewinnen, dies erst noch in meiner Lieblingsdisziplin, dem Radquer. Somit darf ich nun ein Jahr lang das Schweizerkreuz auf der Brust tragen.
Damit aber nicht genug. Auch mein Bruder Joel zeigte ein super Rennen und holte sich den Schweizermeistertitel in der Kategorie U17. Ein super Tag trotz dem vielen Regen.
Doch die Saison ist noch nicht vorbei. Schon am kommenden Sonntag findet im französischen Liévin das nächste Weltcuprennen statt. Ich werde dort als einziger Schweizer Junior am Start stehen. Dann geht es Schlag auf Schlag. Zuerst das Weltcup Finale in Hoogerheide (NL) und eine Woche später die WM in Koksjide.
Zu guter Letzt möchte ich mich noch ganz herzlich bei allen Betreuern und Fans bedanken, die mich zu einem solchen Erfolg angefeuert und unterstützt haben. Einen speziellen Dank an die Mechaniker welche in diesem miesen Wetter in der Techzone meine Räder gewartet haben. Ihr habt ein grosses Lob verdient.
Ride on
Dominic

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Yves Salzmann doppelt zwei Wochen nach Iron Man Wales im Halb- Ironman Aix en Provençe nach.
Persönlicher Bericht von Yves: War überrascht, wie gut ich mich vor allem in der ersten Woche nach dem Ironman Wales vom 11.9. gefühlt habe, dieses Race hat doch einiges an „Körner" gekostet - da hat wohl die Euphorie noch etwas nachgewirkt... In der zweiten Woche nach Wales respektive in der Woche vor dem 70.3, hatte ich dann schon an diversen Orten ein grobes „Ziehen" und war oft sehr müde... Relativ relaxed bin ich dann in den Süden Frankreichs gefahren und war gespannt, wie ich auf dieses „Projekt" (ein Half-Ironman zwei Wochen nach einem Ironman ist normalerweise nicht meine gewohnte „Pace"...) reagieren werde...
Beim Schwimmen habe ich mich vom ersten Zug an sehr wohl gefühlt und auch die teilweise wirklich krassen „Schlägereien" (Massenstart von über 1000 Leuten in einem sehr kleinen, engen See) haben mich nicht aus dem Konzept gebracht. Klar ist aber auch, dass die Strecke definitiv zu kurz gewesen sein muss, den 26 Minuten schwimme ich auch mit Flossen nicht... Trotzdem, hatte subjektiv das Gefühl „zügig" unterwegs zu sein und habe mich wie erwähnt gut gefühlt.
Nach einer langen Wechselzone ging es dann aufs Velo und dort hat mich dann Wales relativ schnell ziemlich brutal auf den Boden der Tatsachen zurück geholt... Meine Beine haben ohne zu übertreiben vom ersten Meter weg richtig weh getan und das war dann mehr oder weniger die ganzen 90 Kilometer so. Die Velostrecke war sehr anspruchsvoll (irgendwie ziehe ich das an in diesem Jahr...), d.h. knapp 1‘300 Höhenmeter verteilt auf ca. 5-7 „Bergwertungen" mit Anstiegen von bis zu 20%, teilweise „Harakiri-ähnlichen" Abfahrten und viele, viele nette Schlaglöcher. Weiss nun auch, warum so viele Athleten mit normalen Strassenrädern am Start waren... Wales hat mich in dem Sinne eingeholt, dass meine Beine wie „plombiert" waren, d.h. in den Anstiegen konnte ich ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr Druck auf die Pedalen geben, die Beine haben mir so weh getan und haben gebrannt ohne Ende... In den Anstiegen wurde ich ausnahmslos nur überholt und habe dann meine „Taktik" so angepasst, dass ich mich davon nicht verrückt machen liess, es jeweils wirklich gemütlich anging, dann aber in den Flächen und vor allem in den Abfahrten den „Killer" ausgepackt habe und teilweise selber ab mir erschrocken bin, wie ich da runtergedonnert bin... Diese Rechnung ist rückwirkend gesehen aufgegangen, d.h. bin als 35. meiner Age-Group aus dem Wasser gekommen und diesen Platz hatte ich nach dem Velofahren noch immer.
Habe mich dann auf einen flachen Halbmarathon gefreut, denn der Streckenbeschrieb und die Informationen haben nichts anderes verraten. Tja, zu früh gefreut, irgendwie existiert das Wort „flach" in dieser Saison nicht für mich. Es war ein stetiges rauf und runter, an gewissen Stellen kamen noch „cross-ähnliche" Zustände (Wander-/Wiesenwege) dazu... Auf jeden Fall habe ich mich vom ersten Meter weg wohl gefühlt und es wurde immer besser, so dass ich dann in der letzten von drei Runden nochmals etwas zulegen konnte. Fakt ist aber auch hier, dass gemäss meiner Garmin nur 20 Kilometer gelaufen wurden.
Alles in allem bin ich happy, war ein lässiges Erlebnis mit einem positiven „Saisonschluss" spannenden Erkenntnissen. Mit meinem 25. Platz innerhalb der Altersklasse 35-39 darf ich auch zufrieden sein, vor allem unter Berücksichtigung der Vorbelastung vom Ironman Wales.

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Super EKZ Finale in Fischenthal |
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Dario Thoma und Dominic Grab gewinnen EKZ Cup
Mit dem Sieg in Fischenthal sicherte sich Dario Thoma zugleich den Gesamtsieg im EKZ Cup 2011. Alle Teamfahrer klassierten sich im Gesamtklassement in den Top fünf.
Dominic Grab kam kurzfristig vor dem Start in Fischenthal an, da am gleichen Morgen im bernischen Huttwil der Nationale Sichtungstag war, an dem alle Nationalmannschafsmitglieder von Swiss Cycling teilnehmen müssen. Trotz der kurzen Vorbereitung übernahm er in der Kategorie Hard die Führung des Rennens, bis ihn ein Kettenriss aus der Entscheidung nahm. Dominic wurde im Tagesklassement Vierter und gewann das Gesamtklassement. Roger Aeberli wurde sowohl im Rennen wie auch im Gesamtklassement Dritter. In der Kategorie Mega war die Entscheidung im Gesamtklassement noch nicht entschieden und ein spannendes Finale war zu erwarten, das dann auch so eintraf. Dario Thoma und Joël Grab, die beiden Anwärter auf den Gesamtsieg, übernahmen zusammen mit einem weiteren Fahrer die Führung des Rennens. Bis zur Schlussrunde blieb dieses Trio zusammen. Im letzten Aufstieg konterte Dario Thoma den Angriff von Ramon Lauener und rettete diesen Vorsprung bis ins Ziel. Mit diesem Tagessieg wurde Dario zugleich auch Sieger im Gesamtklassement. Joël Grab wurde Tagesdritter und im Gesamtklassement zweiter. Nico Niemann kämpfte tapfer und steigerte sich zum Schluss des Rennens nochmals, ein fünfter Platz im Rennen und Gesamtklassement sind seine Ausbeute im EKZ-Cup 2011. Bei den Mädchen konnte Olivia Hottinger schon sehr früh das Tempo der Führenden nicht halten und beendete das Rennen auf dem vierten Platz, im Gesamtklassement wurde sie Fünfte.
Mit diesem Rennen geht für unser Team eine erfolgreiche MTB-Saison zu Ende, aber bereits am nächsten Sonntag beginnt in Baden die Radquersaison 2011/2012. Dominic Grab wird in der Kategorie B am Start sein. |
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Yves Salzmann Ironman Wales |
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Yves Salzmann beweist Durchhaltewille beim Ironman in Wales
Nachfolgender Artikel stammt von Yves Salzmann, Ironman Teilnehmer bei der Erstaustragung Ironman Wales. Ein Ironman der besonderen Art. Respekt an den Leistungen und viel Spass beim Lesen.
Gratulation Yves, Super gemacht.
racereport_ironman_wales_credo.pdf |
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